Paris 2016

Zu dieser Fahrt in die französische Hauptstadt kam es, nachdem ich mit dem Ehemann einer Kollegin über anstehende Fotoprojekte schrieb und ich dabei einen eintägigen Trip nach Paris erwähnte. Er fand das eine lohnende Idee und keine zwei Wochen später saß seine Frau (also meine Kollegin) mit im Boot und wir hatten die Tickets für je 70 Euro in der Tasche. Das waren die günstigsten Preise, die man bekommen konnte. Eine Fahrt für 35 Euro. Der Termin war zwischenzeitlich auch sehr schnell gefunden und meine Frau hatte auch nichts dagegen. Also ging es am Mittwoch, 04.05.2016, für ein paar Stunden nach Paris.

Im Vorfeld suchten wir uns einige Hotspots raus, die wir unbedingt fotografieren wollten. Dazu gehörte in jedem Fall der Eiffelturm. Bei allem anderen waren wir flexibel. Da der Thalys am Gare du nord ankommt, lag es auf der Hand, daß wir uns Sacré-Cœur und Montmartre anschauen wollten. Da wir es bei unserem Besuch vor zwei Jahren versäumt hatten, den Place du tertre anzuschauen, der lediglich 300 m von der Sacré-Cœur entfernt liegt, wurde er ebenfalls in die Liste aufgenommen. Der Weg durch Montmartre wurde so gestaltet, daß wir am Moulin Rouge ankommen sollten. So konnten wir dort auch ein paar Fotos machen. Von dort wollten wir dann mit der Metro Richtung Arc de Triomphe oder Eiffelturm fahren – beides auch Punkte auf unserer Liste. Da wir schlecht einschätzen konnten, wieviel Zeit man für die Wege zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten benötigen würde, ließen wir weiteres noch offen, hatten jedoch noch Notre-Dame, Centre Pompidou, die Oper und die Champs-Élysées notiert. Letztere würden wir ja eh einbauen, wenn wir den Schlußpunkt am Triumphbogen haben würden.

Die grobe Planung war also gemacht, jetzt ging es ans Eingemachte. Wir suchten uns die Bahnverbindungen raus, notierten die nächstgelegenen Haltestellen und ich durchforstete das Internet nach Beispielbildern, die man nachfotografieren könnte. Außerdem gab es an einigen Stellen hilfreiche Tips (wie zum Beispiel den genauen Standort). Die restlichen Absprachen wollten wir dann im Zug nach Paris treffen, denn Zeit genug war ja vorhanden.

Am Vortag packte ich meinen Fotorucksack und überlegte, welches Objektiv ich wohl brauchen würde. Sämtliche Utensilien wurden verstaut und am Ende dachte ich noch daran, daß ich ja nicht unbedingt das gesamte Portemonnaie mitnehmen müßte und packte in mein Reiseportemonnaie meine ec-Karte, meine Kreditkarte und mein Bargeld. So würde im Falle eines Falles nicht alles weg sein. Außerdem sparte das auch noch Gewicht. 😉

Als am Morgen der Wecker klingelte, blickte ich auf knapp fünf Stunden Schlaf zurück. Ich hatte mich entschieden, die S-Bahn um 05.53 Uhr zu nehmen, um bei 16 Minuten Fahrzeit zum Hauptbahnhof ausreichend Karenzzeit zu haben. Man weiß ja nie! Auch wenn der Thalys erst um 06.44 Uhr fahren sollte… Außerdem blieb so noch etwas Zeit, um ein kleines Frühstück zu kaufen und die Reisegruppe konnte sich quasi in der S-Bahn treffen, denn die beiden anderen stiegen eine Haltestelle später zu. Die Kleiderwahl war ebenfalls bereits am Vortag entschieden worden. Für den Mittwoch war sonniges Wetter bei ungefähr 17 Grad vorhergesagt. Morgens jedoch war es noch ein wenig frisch, so daß ich den Gedanken an eine kurze Hose schnell wieder verwarf. Ich trug eine Jeans, Turnschuhe und eine leichte Daunenjacke, weil die sich hervorragend verstauen bzw. am Fotorucksack befestigen ließ, wenn es wirklich zu warm werden würde. Meine Füße trugen mich die zehn Minuten zum S-Bahnhof. Am Gleis angekommen, kaufte ich eine Karte für 2,80 Euro und wartete auf den Zug.

Selbstverständlich geht man in solchen Momenten noch einmal kurz in Gedanken alles durch. Die Fahrkarte hatte ich erst am Morgen im Rucksack deponiert, so daß ich sicher war, daß ich sie dabei hatte. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, daß es noch ca. drei Minuten dauern würde, bis die S-Bahn einfuhr. Ich erinnerte mich an meine Fahrten mit der Deutschen Bahn zum Flughafen Frankfurt, wo man bei der Ticketkontrolle immer auch die Karte vorzeigen muß, mit der man das Ticket gekauft hatte. Wie war das wohl beim Thalys? Gut, die Kreditkarte, mit der ich die Tickets bezahlt hatte, hatte ich ja dabei. Aber höchstwahrscheinlich wird man ja – gerade vor dem Hintergrund des Ausnahmezustandes und der Sicherheitslage – einen Ausweis sehen wollen. Und zack! Da durchfuhr die Wirkung meiner Gedanken meinen Körper. Schlagartig war ich hellwach und die Frequenz des Herzschlages nahm zu. In einer Minute sollte die S-Bahn einfahren. Es ging nach Paris, das ja bekanntlich im Ausland liegt und wo es vor ca. einem halben Jahr mehrere Terroranschläge gab. Und und mir fiel auf, daß mein Ausweis im anderen Portemonnaie zu Hause auf dem Tisch lag. Na, herzlichen Glückwunsch!!! 50 Sekunden noch bis zur Ankunft der S-Bahn. Bum-bum, bum-bum. Ich hatte das Gefühl, daß die umstehenden Leute förmlich meinen Herzschlag hören konnten. 40 Sekunden… Jetzt hieß es, einen kühlen Kopf zu bewahren! In zwanzig Minuten fuhr die nächste S-Bahn und es wäre dann immer noch genug Zeit bis zur Abfahrt des Thalys. Noch 30 Sekunden… Auf Lücke setzen? Scheiße! Und dann sitz ich nachher in Frankreich fest und stehe unter Terrorverdacht, nur weil ich keinen Ausweis dabei habe! 20 Sekunden… Die Ansage der einfahrenden S-Bahn verhallt in den dumpfen Niederungen meines Gehörgangs. Konzentrier Dich! Triff eine Entscheidung! Nach Hause laufen, Ausweis holen und wieder zurück zur S-Bahn? Zehn Minuten Fußweg hin und zehn zurück bei zwanzig Minuten Abstand zwischen den beiden Bahnen würde bedeuten, daß ich wohl oder übel einen größeren Zwischensprint würde einlegen müssen. Meine Füße setzten sich in Bewegung. 10 Sekunden noch… Ich rannte die Treppe runter. Scheiß auf die S-Bahn! Jetzt mußte es schnell gehen! Nach ca. 400 m befindet sich ein Taxihalteplatz. Sollte ich mit nem Taxi nach Hause und dann zum S-Bahnhof? Nee, schlechte Idee. Das ist doch Mist für den Taxifahrer. Aber sollte mich das interessieren? Steht dort überhaupt ein Taxi? Die Taxifahrt kostet mit Sicherheit mindestens 30 Euro. Die Gedanken überschlugen sich. Mittlerweile hatte ich meiner Kollegen eine Nachricht per What’s App geschrieben und über die mißliche Lage berichtet. Die gutgemeinten Ratschläge las ich zwar, ignorierte sie aber. Ich war plötzlich ganz alleine auf der Welt und jetzt konnte mir niemand mehr helfen. Losrennen? Oder erstmal am Taxihalteplatz gucken? Ein schneller Blick auf die Armbanduhr. Okay, es waren noch 19 Minuten bis zur nächsten S-Bahn. Was mache ich denn, wenn ich ein paar hundert Meter mit meiner Daunenjacke und dem Fotorucksack auf dem Rücken gesprintet bin, wieder am Bahnsteig ankomme und völlig verschwitzt feststellen muß, daß die nächste Bahn schon abgefahren ist? Das war’s dann mit Paris! Bum-bum, bum-bum, bum-bum. Da vorne ist der Taxihalteplatz. Ich sehe zwei Taxis. Du mußt JETZT eine Entscheidung treffen. Das Gehirn überlegte noch, da hatte der Bauch den Füßen schon gesagt, daß sie den Körper in Richtung Taxi bewegen sollten.

Ich riß die Beifahrertür auf, stieg ein, nannte dem Fahrer mein Fernziel, schilderte ihm aber, daß wir zunächst zu mir nach Hause mußten, um den Ausweis zu holen. Er fragte freundlich nach, wann denn der Zug abfahren würde und meinte dann nur „Das ist kein Problem!“ Gut, die Straßen waren eh noch nicht so voll und mittlerweile ordneten sich auch meine Gedanken wieder halbwegs. Jetzt war eine (teure) Entscheidung gefallen. Um 06.21 Uhr stieg ich am Hauptbahnhof aus dem Taxi, hatte jetzt meinen Ausweis in der Tasche, dafür aber 34 Euro weniger. Und das S-Bahn-Ticket konnte ich auch in den Müll werfen, denn die sind ja zum Glück „zum sofortigen Fahrtantritt entwertet“, so daß ich das Ticket abends also nicht mehr würde benutzen können. Herrlich! Da hat mich die Fahrt von zu Hause zum Hauptbahnhof also sage und schreibe 36,80 Euro gekostet. Und in wenigen Minuten fahre ich für 35 Euro nach Paris. Ein guter Start in den Tag!

Als ich im Hauptbahnhof ankam, kaufte ich mir ein kleines Frühstück, nachdem ich mich über das Grinsen in den Gesichtern der beiden Mitreisenden wunderte. Wie konnte man am frühen Morgen nur so gute Laune haben?! Wir gingen zum Bahnsteig und der Thalys fuhr pünktlich ein. Wir hatten Plätze an einem Vierertisch reserviert und die waren nicht nur sogar noch abgetrennt vom restlichen Abteil, sondern blieb der vierte Platz auch noch leer. Wunderbar! Wie bereits geschrieben, planten wir den Tag während der knapp 200minütigen Fahrt durch und setzten uns auch immer Zeitmarker, um nicht den Überblick zu verlieren. Das heißt, daß wir kalkulierten, wie lange wir uns an den einzelnen Stationen aufhalten wollten und wie lange der Weg dorthin dauern würde. Wir kalkulierten großzügig im Viertelstundentakt. Als der Thalys im Gare du nord einfuhr, waren wir frohen Mutes, am Abend mit einigen halbwegs brauchbaren Fotos wieder die Heimreise antreten zu können.

Es tat gut, sich endlich wieder ein wenig zu bewegen. Wir verließen den Bahnhof und gingen nach Westen. Unsere erste Station sollte ja Sacré-Cœur sein und wir orientierten uns in diese Richtung. Unsere Berechnungen funktionierten hervorragend und wir kamen ungefähr zur ausgerechneten Zeit dort an. Glück hatten wir auch noch, denn kurz nach unserem Eintreffen leerte sich der Platz am Fuße des vor der Kirche liegenden Gartens.

Nachdem wir die ersten Fotos im Kasten hatten, gingen wir durch diesen Garten und mußten uns erst einmal der zahlreichen afrikanischen Mitbürger erwehren, die einem alles mögliche verkaufen wollen. Ich beachte die einfach nie und dann ist auch schon gut. Hier jedoch packte mir einer ans Handgelenk, woraufhin ich mit meiner Hand seine wegschlug, ihn anguckte und ihm „Hau ab!“ ins Gesicht brüllte. Daraufhin drehte er sich weg und ließ mich in Ruhe. Ich überlegte kurz, was wohl passiert wäre, wenn er nicht losgelassen hätte. Wir waren hier zu dritt eindeutig in der Unterzahl. Ein Faustschlag ins Gesicht des aufdringlichen Müllverkäufers hätte vielleicht ernstere Konsequenzen nach sich gezogen. Aber er ließ los und das Problem war erledigt. Oben angekommen genossen wir den Ausblick über Paris, machten wieder ein paar Fotos und gingen weiter zum Place du tertre, wo wir dem munteren Treiben aber nur kurz zuschauten. Wir hatten ja keine Zeit! 🙂

Die Straßen führten wieder nach unten und wir merkten, wie Paris mittlerweile so langsam erwachte. Und je näher wir den Hauptstraßen kamen, umso mehr Lkw, die die dortigen Geschäfte belieferten, sahen wir. Die kleinen Gassen waren zunehmend mehr verstopft. Wir gingen mittlerweile die Rue Lepic in Richtung Boulevard de Clichy herunter, kamen an dem Bistro vorbei, wo „Die fabelhafte Welt der Amélie“ gedreht wurde, und standen dann endlich vor’m Moulin Rouge.

Von hier aus ging es mit der Metro zum Eiffelturm. Zunächst hatten wir jedoch einen unterirdischen Zwischenstop am Place Charles de Gaulle, wo wir in eine andere Linie umsteigen mußten. Als wir am Trocadéro ausstiegen und den Untergrund verließen, wurde mir klar, daß wir die ganz tollen Fotos nicht würden machen können, denn die Sonne stand so, wie wir sie nicht vermutet hatten – unmittelbar hinter dem Eiffelturm. Und Gegenlichtaufnahmen kommen irgendwie nicht so gut. Zudem versperrte uns auch noch ein Bauzaun die Sicht bzw. den halben Platz, so daß sich alle Touristen in den rechten Bereich drängten. Wir machten trotzdem ein paar Fotos und gingen anschließend die Treppen zum Jardin du Trocadéro hinunter. Hier wurde es dann auch Zeit, mich meiner Jacke zu entledigen. Die Sonne brannte und ich rollte meine Daunenjacke zusammen, stopfte sich in die Hülle, die ich dann mit zwei Gummibändern an meinem Fotorucksack befestigte. Ein kurzer Test… Hält!

Am Südende des Jardin du Trocadéro entdeckten wir ein Oldtimer-Cabrio, das glücklicherweise direkt vor dem Eiffelturm stand, so daß wir die Gelegenheit nutzten, ehe wir über die Pont d’léna in Richtung Pariser Wahrzeichen gingen.

Erwartungsgemäß war am und unter dem Eiffelturm sehr viel los, wobei ich persönlich noch mit wesentlich mehr Besucheraufkommen gerechnet hatte. Ein kurzer Blick auf unsere Agenda verriet uns, daß wir gut in der Zeit lagen. Wir bewegten uns zwischen anderen Touristen und patrouillierenden Soldaten hindurch, hatten die Kamera im Anschlag und knipsten, was es zu knipsen gab.

Über den Champ de Mars gingen wir zur Haltestelle École Militaire, von wo aus wir Richtung Opéra Garnier fuhren. Ich hatte im Internet entdeckt, daß das Treppenhaus wohl sehr schön sein soll und so beabsichtigten wir, uns das einmal aus der Nähe anzuschauen. Ein Eingang für Besucher war ausgeschildert, was uns unserem Ziel ein Stück weiter näher brachte, denn bislang wußten wir gar nicht, ob man überhaupt in die Oper gelangen würde. Als wir das Gebäude betraten, standen wir vor einer Sicherheitskontrolle, konnten aber zunächst nicht entdecken, wie teuer uns der Besuch kommen würde. Auf einmal erspähten wir links von der Kontrolle eine Tafel, auf der ein Preis von 11 Euro ausgewiesen wurde. Nach kurzer Absprache entschieden wir uns dagegen und verließen die Oper wieder. Im nachhinein betrachtet war das eine weise Entscheidung, denn wir hätten das nachfolgende Programm deutlich straffen müssen, wenn wir in die Oper gegangen wären.

Die Haltestelle liegt direkt vor der Opéra Garnier, so daß wir es nicht so weit hatten. Wir fuhren eine Station bis zur Haltestelle Madeleine, weil wir zum Place de la Concorde wollten. Die dortige Haltestelle war eh gesperrt, aber ich hatte eine schöne Kameraposition in den Weiten des World Wide Web entdeckt, die ich auch einnehmen wollte und so paßte das. Als das beabsichtigte Foto – übrigens wieder mit Gegenlicht 🙁 – im Kasten war, gingen wir zum Place de la Concorde. Daß man hier als Autofahrer nicht den Überblick verliert, verwundert mich jedesmal auf’s Neue.

Der weitere Weg führte uns über die Champs Élysées in Richtung Triumphbogen. Mittlerweile machte sich der Hunger bemerkbar und ein wenig Durst hatten wir wohl auch. Ich ging kurz in den Fanshop von Paris St.-Germain, wo ich aber doch nichts kaufte, während die beiden anderen gegenüber in einem Café einkehren wollten, sich aber dann aufgrund der hohen Preise doch dagegen entschieden. Also gingen wir weiter über die Prachtstraße der französischen Hauptstadt. Vor meinem Auge sah ich die Helden der Tour de France hier entlang radeln. In weiter Ferne konnten wir schemenhaft den Arc de Triomphe erblicken. Und während wir durch die mittlerweile sommerlichen Temperaturen schlenderten, schauten wir nach, wo sich denn wohl das Hard Rock Café befindet, mußten dann aber feststellen, daß das in entgegengesetzter Richtung lag. Und eine Haltestelle in dessen Nähe kannten wir auch noch nicht. Letzten Endes entschieden wir uns für einen Besuch beim amerikanischen Fast-Food-Spezialisten, weil auf die Schnelle nichts anderes zu finden war. Okay, es gab einige Lokale entlang der Champs Élysées, aber wir wollten nicht unbedingt überteuerte Speisen und Getränke konsumieren. Und McD geht ja immer. Wir fanden in einer Galerie einen, wo fast gar nichts los war und genossen es, endlich einmal zu sitzen, denn bislang kamen wir dazu gar nicht. Selbst in der Metro standen wir die ganze Zeit.

Im Anschluß gingen wir die restlichen Meter zum Place Charles de Gaulle, wo wir dann nach der letzten ausgiebigen Fotosession feststellen mußten, daß es mittlerweile fast 16.20 Uhr war. Der Thalys sollte um 17.49 Uhr fahren, aber wir hatten vorher vereinbart, um ca. 17.00 Uhr wieder am Bahnhof sein zu wollen. Da hatten wir aber sehr gut kalkuliert und hätten wirklich sonst nichts mehr machen können. Also fuhren wir zurück in Richtung Gare du nord, den wir nach einem kurzen Fußmarsch von der Metro-Station erreichten. Es waren noch knapp 45 Minuten bis zur Abfahrt. Wir entdeckten eine endlos lange Warteschlange an den Thalys-Gleisen und waren ein wenig irritiert, wohin denn die ganzen Menschen wollten. Okay, es fuhren mehrere Thalys von hier ab, aber irgendwie bewegte sich in der Warteschlange nichts. Des Rätsel’s Lösung war, daß noch niemand zur Sicherheitskontrolle, die es übrigens nur beim Thalys gab, vorgelassen wurde. Als sich die Schleusen öffneten, ging es doch sehr zügig. Also mußten wir uns noch nicht anstellen, sondern gingen noch einmal an die Sonne, um eventuell ein Eis zu ergattern. Der Versuch schlug allerdings fehl. Wir fanden keine Eisdiele, dafür aber jede Menge Gesindel, wie ich es in Bahnhofsnähe noch nie so gesehen habe.

Die Sicherheitskontrolle, bei der die Taschen durchleuchtet und man selber ebenfalls kontrolliert wird, durchliefen wir erwartungsgemäß problemlos und schon saßen wir im Zug. Auch hier verlief die Fahrt wieder ruhig und pünktlich kamen wir wieder in Köln an.

3 comments to “Paris 2016”
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